Einfamilienhaus Klötze
CO2-Einlagerung
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In Klötze entstand ein Einfamilienhaus, das zeigt, wie präzise und ressourceneffizient mit dem TRIQBRIQ-System geplant und gebaut werden kann. Knapp 2.900 BRIQs bilden die massive Grundlage des Gebäudes und tragen dazu bei, rund 61.500 kg CO₂ langfristig zu speichern. Auf einer Fläche von etwa 320 m² wurden zwei Ebenen mit einem kompakten Team und einem klaren Fokus auf eine ökologische und zugleich effiziente Bauweise realisiert.
Besonders prägend ist die Verbindung traditioneller Materialkultur mit einem modernen Massivholzbausystem. Die Architektur orientiert sich am 25-cm-Raster der BRIQs und nutzt dieses als Grundlage für individuelle gestalterische Lösungen. Viele konstruktive Details wurden gemeinsam mit den beteiligten Gewerken entwickelt. So entstand eine technisch durchdachte und gestalterisch stimmige Umsetzung.
Der Bauherr beschreibt seine Motivation so: „Für uns war es zentral, ein Wohnklima zu schaffen, das an die Qualitäten unseres bisherigen Fachwerkhauses mit Lehm anknüpft. Die Kombination aus massiver Holzbauweise und Lehm ermöglicht ein natürlich reguliertes Raumklima. Hinzu kommen die Wiederverwendbarkeit der Bausteine und die klare Systematik des TRIQBRIQ-Prinzips.“
Auch die zeitlichen Vorteile waren für ihn ausschlaggebend: „Die trockene Bauweise ermöglicht zügige Abläufe und kann die höheren Kosten pro Quadratmeter Wandfläche durch geringere Arbeitszeiten ausgleichen.“
Drohnenaufnahmen und Visualisierungen zeigen, wie eng Planung und gebaute Realität zusammenfinden und welches Potenzial in einer konsequent nachhaltig konzipierten Gebäudehülle liegt. Mit fast 62 Tonnen langfristig gebundenem CO₂ setzt das Projekt zugleich ein deutliches Zeichen für klimabewussten Wohnungsbau.