Ministerpräsident Winfried Kretschmann war gestern im Rahmen seiner Sommertour mit dem Titel „Dem Klimawandel mit Innovation begegnen“ zu Gast in unserem TRIQBRIQ Stammwerk in Tübingen.
Der Rohbau unseres ersten mehrstöckigen TRIQBRIQ-Wohngebäudes ist nach nur 6 Tagen abgeschlossen. Dabei wurden 50.000 kg CO2 eingelagert.
Die »Kreislaufwand« ist eine vollwertige, tragende Außenwand. Der Clou: Alle verwendeten Elemente sind ohne Kleber oder Mörtel zusammengefügt, und somit sortenrein und beschädigungsfrei rückbaubar.
In einer innovativen Zusammenarbeit bezieht TRIQBRIQ erstmalig rückgebautes Holz von Concular aus einem Projekt mit einem großen Deutschen Discounter.
Der Holzbausystem-Hersteller TRIQBRIQ AG eröffnete am 30. November 2022 sein Stammwerk in Tübingen und startete damit die serielle Produktion.
Ein Zusammenschluss aus nachhaltigen Bau-Start-ups, fordert ein massives Umsteuern der deutschen Wohnungs- und Baupolitik. Am 21.09.2021 zwischen 11:00 – 12:00 Uhr fand zu diesem Thema ein Pressegespräch statt. Die Initiative wird von Architects for Future und vom Bund Deutscher Architektinnen und Architekten BDA unterstützt. Derzeit bietet keine Partei ein wohnungs- und baupolitisches Programm, mit dem die Pariser Klimaziele erreicht werden können. Der Bau- und Immobiliensektor verursacht ca. 36 % der CO2-Emissionen in der EU – und ca. 60 % des Abfalls. Der Zusammenschluss hat das gemeinsame Ziel, über schnelle und konkrete Maßnahmen Emissionen und Abfallaufkommen im Bau- und Immobiliensektor erheblich zu senken und die Prozesse und den Materialeinsatz am Bau grundsätzlich umzustellen. NOW – Bauwende jetzt sieht insbesondere bei Genehmigungsprozessen, im Ordnungsrecht sowie in der Förder- und Steuerpolitik einen Hebel, um zirkuläres Bauen viel schneller einzuführen, um die Verwendung ökologischer Materialien zu fördern, aber auch um flexible modulare Neubauten und serielle Sanierungen schneller voranzubringen. Zirkuläres Bauen sollte bereits beim Abbruch berücksichtigt sein. So sieht Dominik Campanella, Gründer der Plattform Concular, Einsparmöglichkeiten von bis zu 30 % der Abbruchkosten und bis zu 50 % Einsparungen bei den Bau-Emissionen, wenn bereits vor Start eines Vorhabens zirkulär geplant wird. Materialien sollten entsprechend in Gebäuden digitalisiert und vor dem Abbruch des Gebäudes in neue Bauvorhaben vermittelt werden. Holzbausystem TRIQBRIQ: Bauen mit der Natur Neben zirkulären Materialflüssen sollten auch ökologische Materialien verwendet werden. Das Start-up Polycare verzichtet vollständig auf den Einsatz von knapp werdenden Bausanden und auf Zement als Bindemittel und ebnet mit ihrem Bausystem den Weg in die rückbaufähige und wiederverwendbare Architektur. Oder das Start-up TRIQ, das Projekte mit preisgünstigem Schwach- und Schadholz entwickelt und mit standardisierten modularen Holzbausteinen das Bauen ohne den Einsatz von künstlichen Verbindungsmitteln sehr viel ökologischer macht. Eine Paris-konforme Bauwirtschaft sollte gleich vollständig erdölbasierte Materialien substituieren, so wie das Start-up carbonauten, das Biokohlenstoffe entwickelt. Klimaneutralität kann nur dann in die Skalierung kommen, wenn diese Konzepte seriell geplant und umgesetzt werden: das Start-up ecoworks saniert deswegen CO2-neutral im industriellen Maßstab, indem digital und automatisiert geplant und industriell vorgefertigt wird – und das mit ökologischen Materialien und mit gestalterischem Anspruch. Das Start-up Urban Beta bringt diese Konzepte in den modularen Neubau, indem es flexible, mobile Nutzungskonzepte und nachhaltige Materialstrategien in ihren zirkulären Raumsystemen realisiert. Diese neu gedachte Architektur On-Demand ist erweiterbar, wächst und adaptiert mit ihren Nutzern:innen und schafft neue, zirkuläre Business- und Finanzierungsmodelle für die Baubranche. Der zirkulär geplante Mobility Hub BetaPort ist das erste skalierbare Bauprodukt mit On-Demand Anwendungen für wandelbare Gebäude. Alle Start-ups und die Unterstützer:innen eint die Forderungen, den regulatorischen Rahmen massiv anzupassen: So sollten beispielsweise Genehmigungsprozesse für nachhaltige Baustoffe und Bauprojekte vereinfacht und bevorzugt werden, eine einheitliche Muster-Umbauordnung für alle Bundesländer verabschiedet, der digitale Bauantrag verpflichtend eingeführt und insgesamt Anreize für gestalterische Qualität und Langlebigkeit geschaffen werden. Um die Kreislaufwirtschaft schneller zu etablieren, sollte das Ursachenprinzip gefördert werden. Zudem sollte endlich die gesetzlich vereinbarte Sanierungsquote und -tiefe von öffentlichen Gebäuden eingehalten werden. Dabei zielt beispielsweise der gerade verabschiedete Gebäudeeffizienz-Erlass mit Blick auf den Lebenszyklus in die falsche Richtung. Viel stärker sollte auch das Ordnungsrecht gefasst werden. Wir brauchen Mindeststandards für die Vermietbarkeit von Wohn- und Gewerbeimmobilien: Gebäude, die G oder F im Energieausweis haben, sollten ohne quartiersbezogene Ausgleichsmaßnahmen ab 2028 nicht mehr vermietet werden. Auch sollten die KfW-Programme neu gefasst werden: Zielgröße sollte CO2 inklusive der Emissionen aus grauer Energie sein und der Fokus auf die Dämmung der Gebäudehülle sollte verringert werden. Zudem sollten Programme, die Gebäude fördern, die nicht Paris-konform sind, gestoppt werden. Zudem sollten Subventionen für CO2-intensive Materialien überdacht werden. Hier geht’s zum Pressegespräch Lesen Sie hier Pressebeiträge zum Event! Zum Artikel Zum Artikel Zum Artikel Zum Artikel Zum Artikel
Seit Ende letzter Woche ist es offiziell – das nachhaltige Holzbau-System TRIQBRIQ des Stuttgarter Unternehmens TRIQ ist Teil des Netzes der Internationalen Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart. Bei TRIQBRIQ handelt es sich um ein patentiertes Massivholz-Bausystem, das sich ohne umweltschädliche Verbundmittel zusammensetzen lässt. Die standardisierten Holzbausteine aus preisgünstigem Schwach- und Schadholz sind vollständig recycelbar und fördern damit wesentliche Nachhaltigkeitskriterien im Rohbau wie CO2-Bindung, Energieeinsparung, Weiterverwertung und Raumklima. Eine schnelle Planung und die einfache Montage machen das Holzsystem kosteneffizient und schnell realisierbar. Der erste Prototyp von TRIQBRIQ steht bereits und drei konkrete Bauprojekte sind in Planung. Insbesondere in Bezug auf das Erreichen der Klimaziele im Bausektor und den nachhaltigen Lebenszyklus von Gebäuden entspricht das Bausystem TRIQBRIQ den Zielen der IBA’27. Über das IBA’27-Netz Mehr zum IBA’27-Netz
Fachredaktionen des Gebäude Energieberater und der Glaswelt organisieren digitales Fachforum: Vorstellung des ganzheitlich nachhaltigen Pilot-Wohngebäudes der TRIQ-GmbH Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer hält Keynote Speech Beim digitalen Fachforum „Gebäudehülle im Fokus“ am 09.03.2021 können Sie sich kompakt an einem Tag von prominenten Fachleuten über die wichtigen Entwicklungen beim nachhaltigen Bauen informieren. Organisiert und durchgeführt wird die Veranstaltung von den Fachredaktionen des Gebäude Energieberater und der Glaswelt. Mit dabei ist auch die TRIQ GmbH mit ihrem Pilot-Wohnbauprojekt in Stuttgart-Feuerbach. Aus fünf wähl‘ zwei Teil des Programms ist die Vorstellung von zwei Projekten mit spannender Gebäudehülle durch Claudia Siegele, Redakteurin des GEB. Fünf sehr unterschiedliche Gebäude standen hierfür zur Auswahl. Das TRIQ-Pilotprojekt konnte sich in der Wahl neben verschiedenen Sanierungs- und Neubauprojekten auch gegen das prominente Humboldt Forum in Berlin durchsetzen. Gemeinsam mit dem energieautarken Mehrfamilienhaus der Lübbener Wohnungsbaugesellschaft steht das Objekt mit seinem TRIQBRIQ-Holzbausystem im Fokus der Präsentation. Wir laden Sie herzlich zu dieser spannenden Veranstaltung ein und weisen an dieser Stelle gerne darauf hin, dass die Vorstellung der TRIQ GmbH ca. gegen 17.50 Uhr zu erwarten ist. Zur Präsentation
Vorstellung des TRIQBRIQ Massivholzbau-Systems und Austausch über baupolitische Rahmenbedingungen. Vergangenen Dienstag war die TRIQ GmbH digital zu Gast im Deutschen Bundestag. Auf Einladung der Arbeitsgruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung (PBnE), stellten der Geschäftsführer, Max Wörner, und der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit, Lewin Fricke, ihr ganzheitlich nachhaltiges Wohnbaukonzept vor. Das Kernelement des Konzepts ist das eigens entwickelte Holzbau-System „TRIQBRIQ“. Mit dem patentierten System macht es die TRIQ GmbH möglich, Schad- und Sturmholz flächendeckend und klimaschonend als Baustoff zu verwenden. TRIQ macht sich im Bundestag für nachhaltiges Bauen stark Im Anschluss folgte eine Diskussionsrunde zu den regulatorischen Rahmenbedingungen, die nachhaltiges Bauen aktuell noch erschweren oder verlangsamen. Von Seiten der TRIQ GmbH wurde hier speziell der Standpunkt vertreten, dass das kürzlich in Kraft getretene Gebäudeenergiegesetz (GEG) insbesondere hinsichtlich der Lebenszyklusanalysen von Gebäuden anzupassen sei. Die in der Herstellung von Baustoffen und Gebäuden verbrauchte Energie und die ausgestoßenen Emissionen (Graue Energie/Graue Emissionen) müssten in der Gesetzgebung berücksichtigt werden. Es sei vor allem nicht nachzuvollziehen, warum Beton und Zement politisch noch immer als harmlose Baustoffe gelten. Schließlich sorge allein die Herstellung von Zement für ca. 6-8 % der weltweiten CO2-Emissionen, merkte Lewin Fricke an. Im Vergleich dazu sei es mit dem Holzbau-System „TRIQBRIQ“ sogar möglich, CO2 im Rohbau zu binden und damit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, fügte Wörner hinzu. Von Seiten der Parlamentarier wurde angemerkt, dass das GEG die Herstellungsphase von Gebäuden genauer in den Blick nehmen müsse. Kai Whittaker MdB, Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im PBnE, moderierte die digitale Sitzung und schlug abschließend vor, die herausgearbeiteten Punkte ebenfalls in die kommunale Ebene zu tragen, um auch dort den Nachhaltigkeitsgedanken im Bausektor, beispielsweise in Form von Pilotprojekten, weiter voranzutreiben. Über die TRIQ GmbH Die TRIQ GmbH steht für ganzheitlich nachhaltiges Bauen und Wohnen. Es ist das Ziel des Unternehmens, Ökologie, Ökonomie und Soziokultur buchstäblich unter einem Dach zu vereinen. Daher setzt die TRIQ GmbH beim Bau ihrer Gebäude zu 100 % auf recycelbare Materialien und verzichtet konsequent auf Beton und Zement. Kernelement dieser Bauweise ist das eigens entwickelte und patentierte Holzbau-System „TRIQBRIQ“. Dieses System macht es möglich, Schad- und Sturmholz flächendeckend und klimaschonend als Baustoff zu verwenden. In Kombination mit Strom aus Photovoltaikanlagen und innovativer Wasserstofftechnologie werden so energieautarke und klimaneutrale Gebäude geschaffen. Im Anschluss an den Bauprozess etabliert die TRIQ GmbH Wohnkonzepte, die mittels Kreislaufwirtschaft und digitalem Monitoring die Bewohner dabei unterstützen, nachhaltiger und umweltfreundlicher zu leben. Mehr über die TRIQ GmbH
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