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Revolution im Supermarkt-Bau: Erster recyclebarer Supermarkt Deutschlands

  • Innovativer Neubau eines EDEKA-Marktes in Braunschweig-Lamme
  • Wegweisendes Projekt für nachhaltiges Bauen
  • Innovative Holzbausteine von TRIQBRIQ ermöglichen kürzere Bauzeit und mehr Flexibilität
  • Bauarbeiten starten im April 2024

Braunschweig/Stuttgart, 23. April 2024

Es ist das erste Projekt dieser Art in Deutschland: Beim Neubau des EDEKA-Marktes in der „Neuen Mitte Lamme“, für den nun die Baugenehmigung vorliegt, setzt die EDEKA Minden-Hannover auf eine nachhaltige und innovative Bauweise durch das TRIQBRIQ-Holzbausystem.

Beim Bau des rund 1.100 Quadratmeter großen Markt im Westen von Braunschweig, der planmäßig im Frühjahr 2025 eröffnet werden soll, kommen in erster Linie Materialien und Komponenten zum Einsatz, die wiederverwendet beziehungsweise recycelt werden können, um eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft zu gewährleisten. Damit wird dieser Markt der erste recyclebare Supermarkt in Deutschland.

Revolution im Supermarkt-Bau: Erster recyclebarer Supermarkt Deutschlands
3D-Ansicht eines Holzbausystem BRIQs 25-25
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Flexibles und innovatives Holzbausystem

Für den Bau des EDEKA-Marktes werden Holzbausteine – die sogenannten BRIQs – aufeinander gesteckt und über Buchenholzdübel miteinander verriegelt. Gleichzeitig wird dabei vollständig auf künstliche Verbindungsmittel verzichtet – die Innen- und Außenwände sind daher komplett rückbaufähig und Trocknungszeiten müssen beim Bau nicht berücksichtigt werden. Ein weiterer Vorteil des Systems ist die damit verbundene kurze Bauzeit sowie die Flexibilität bei der Gestaltung der Wände. So ist es beispielsweise möglich, wie bei einem Mauerwerksmassivbau, Öffnungen auch noch nachträglich in die Wände einzubauen. Im Vergleich zu anderen Holzbauweisen, wie zum Beispiel dem Holzrahmenbau, sind mit dem TRIQBRIQ-Holzbausystem zukünftige vertriebliche Umbauwünsche deutlich einfacher umzusetzen.

Neben den Wandkonstruktionen ist auch das Dach komplett in Holzbauweise geplant. Anstatt der üblichen Stahltrapezbleche im Dachtragwerk werden Mehrschichtholzplatten verbaut. Ein geändertes statisches System führt zu kleineren Fundamenten und somit der Einsparung von CO2-intensivem Beton. Auch die Fassade ist als Holzfassade geplant.

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»Im Vergleich zur herkömmlichen Massivbau- und Stahlbetonbauweise ermöglicht uns die Holzbauweise mit diesem System eine umweltfreundlichere Alternative. So entstehen bei der Herstellung des Gebäudes circa 50 Prozent weniger CO2-Emissionen im Vergleich zur konventionellen Bauweise. Zudem werden – im Gegensatz zu anderen Holzbauweisen – die BRIQs aus sogenanntem Kalamitätsholz hergestellt – also beispielsweise aus Schwach- und Schadholz von Bäumen, die ansonsten oft verbrannt werden. Der neue EDEKA-Markt in Lamme wird somit nicht nur ein Ort für den täglichen Einkauf, sondern auch ein Vorzeigeprojekt für nachhaltiges Bauen. Die Verwendung von Holz als Baumaterial und das innovative Holzbausystem zeigen, dass es möglich ist, ein modernes Design auf eine nachhaltige Basis zu stellen.«

»Dieses zukunftsweisende Projekt zeigt eindrücklich das breite Anwendungsspektrum unseres TRIQBRIQ-Systems. Ökologisch und ökonomisch macht der Einsatz von TRIQBRIQ im Retailbereich hochgradig Sinn. Das liegt vor allem an unserem kreislauffähigen und ressourceneffizienten Ansatz. Gleichzeitig profitieren alle Beteiligten von der schnellen Aufbauzeit und der flexiblen Nutzung. Wir bedanken uns für das von der EDEKA Minden-Hannover entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns sehr auf unseren Bauabschnitt und das gesamte Projekt.«

Natürlich erhält das Objekt auch die für EDEKA-Märkte inzwischen obligatorische Photovoltaikanlage und ein ausgeklügeltes Konzept zur Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, das alle Energieverbräuche im Objekt überwacht und energieeffizient steuert.

EDEKA Minden-Hannover im Profil

Mit einem Außenumsatz von rund 11,3 Milliarden Euro und rund 75.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (einschließlich der selbstständigen Einzelhändlerinnen und Einzelhändler) ist die EDEKA Minden-Hannover die umsatzstärkste von insgesamt sieben Regionalgesellschaften im genossenschaftlich organisierten EDEKA-Verbund. Sie besteht im Kern seit 1920, erstreckt sich von der niederländischen bis an die polnische Grenze und umfasst Bremen, Niedersachsen, einen Teil von Ostwestfalen-Lippe, Sachsen-Anhalt, Berlin und Brandenburg. Zwei Drittel der insgesamt 1.500 Märkte sind in der Hand von selbstständigen EDEKA-Kaufleuten. Zum Unternehmensverbund gehören darüber hinaus mehrere Produktionsbetriebe, darunter die Brot- und Backwarenproduktion Schäfer’s, die Produktion für Fleisch- und Wurstwaren Bauerngut sowie das Traditionsunternehmen für Fischverarbeitung Hagenah in Hamburg.