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Schwäbisches Holzbau-Start-up auf Wachstumskurs

  • Erstmals vollautomatisierte Produktionslinie für TRIQBRIQ-Holzbausteine in Betrieb
  • Kapazität von bis zu 100.000 BRIQs pro Jahr – skalierbar für internationale Lizenznehmer
  • Eröffnung mit hochrangigen Gästen aus Politik und Wirtschaft
  • Expansion in Österreich, Schweden, Portugal, Schweiz und USA
  • Kick-off neuer Investmentplattform für einfaches Investment in die TRIQBRIQ AG

Tübingen, 26. Juni 2026

Mit der Inbetriebnahme einer neuen, vollautomatisierten Produktionslinie erreicht die TRIQBRIQ AG einen entscheidenden Meilenstein auf dem Weg zur industriellen Skalierung ihres Holzbau-Systems. Die Anlage wurde am 24. Juni 2026 im Rahmen eines Launch Events im TRIQBRIQ Werk Tübingen erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie markiert den Übergang von der handwerklich geprägten Fertigung zur roboterunterstützten Serienproduktion – und schafft die technologische Grundlage für die weitere internationale Expansion des Unternehmens.

Eröffnung der Anlage

Vollautomation als Grundlage für globales Wachstum

Die neue Produktionslinie ermöglicht erstmals eine vollständig automatisierte Fertigung der mikro-modularen Holzbausteine – der sogenannten BRIQs. Die rund 25 Meter lange Anlage gliedert sich in vier Produktionszellen, in denen insgesamt fünf KUKA-Roboter zusammenarbeiten. Im Vollbetrieb erreicht sie eine Kapazität von bis zu 100.000 BRIQs pro Jahr. Die Taktzeit liegt je nach Bauteiltyp zwischen 1 Minute 30 Sekunden und 3 Minuten 20 Sekunden.

Ein wesentliches Merkmal der Anlage ist ihre hohe Autonomie: Sie kann rund eine Stunde ohne permanente Bedienerpräsenz betrieben werden. Die Aufgabe des Bedienpersonals beschränkt sich auf das Einlegen von Rohmaterial und die Entnahme der fertig palettierten Ware. Das Layout der Anlage macht die Technologie besonders attraktiv für dezentrale Produktionsstandorte – ein zentrales Element des TRIQBRIQ-Geschäftsmodells.

Die Investitionskosten für die von der VKE GmbH entwickelte Anlage liegen bei ca. 1.850.000 bis 2.000.000 Euro (Gesamtkosten inkl. Inbetriebnahme). TRIQBRIQ lizenziert die Technologie an internationale Partner und richtet sich dabei insbesondere an Sägewerksbetreiber und Unternehmen mit Erfahrung im internationalen Baustoffvertrieb.

Roboter TRIQI legt ersten Balken in die neue Anlage

Dezentral, skalierbar, international

Das Wachstumsmodell von TRIQBRIQ folgt zwei klar unterschiedlichen Pfaden: national und international.

Im deutschen Markt sucht TRIQBRIQ Partnerunternehmen, die die neue Produktionsanlage bei sich aufstellen und BRIQs im Auftrag herstellen. TRIQBRIQ sichert diesen Partnern – etwa Sägewerken mit vorhandenem Holzzugang und Produktionsfläche – die gesicherte Abnahme der gefertigten BRIQs zu und übernimmt Vertrieb und Projektgeschäft.

International hingegen setzt TRIQBRIQ auf eigenverantwortliche Lizenznehmer: Sie produzieren und vertreiben BRIQs in ihren jeweiligen Märkten unter TRIQBRIQ-Lizenz vollständig selbstständig. Die neue Anlage ist in beiden Modellen die technologische Basis: kompakt, weitgehend autonom betreibbar und auf die Anforderungen regionaler Produktionsstandorte ausgelegt.

Die internationale Expansion schreitet zügig voran:

  • Österreich: TRIQBRIQ AT GmbH gegründet. Zwei Anlagen bereits in der Projektpipeline, zwei weitere für das kommende Jahr bestätigt.
  • Schweden: TRIQBRIQ Schweden GmbH gegründet, Gespräche mit ersten Partnern laufen.
  • Portugal: Vertriebsaufbau läuft, erstes Mustergebäude in der Planung.
  • Schweiz: Pilotprojekt läuft, Produktionsaufnahme in Planung.
  • USA: Expansion in Vorbereitung, erste Gespräche mit potenziellen Partnern laufen.
Maximilian Wörner und Alexander Ziegler stellen die neue Anlage vor
TRIQBRIQ Produktionsanlage Außenanscht
TRIQBRIQ Produktionsanlage Innenansicht

Hochrangige Stimmen aus Politik und Wirtschaft

Theresa Schopper, Maximilian Wörner, Lewin Fricke und Roboter TRIQI

Begleitet wurde die Inbetriebnahme durch ein hochkarätig besetztes Launch Event im Werk Tübingen, zu dem rund 300 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Finanzwelt und Medien erschienen. Theresa Schopper, Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg, erörterte im Bühnengespräch die Bedeutung innovativer Holzbausysteme für die Wohnraum- und Klimapolitik des Landes. Boris Palmer, Oberbürgermeister der Stadt Tübingen, setzte in seiner Keynote kommunale Impulse zur Rolle nachhaltiger Bausysteme in der Stadtentwicklung.

Im anschließenden Panel „Meilenstein Vollautomation: Baden-Württembergische Bau-Innovation auf Wachstumskurs“ diskutierten Sun Jensch (Geschäftsführerin Koalition für Holzbau, Moderation), Julia Möbus (Geschäftsführerin Deutsche Säge- und Holzindustrie), Dr. Christian Bock (Managing Director Landwirtschaftliche Rentenbank), Günther Seher (Technischer Bereichsleiter Züblin Stuttgart) sowie Maximilian Wörner (Vorstand TRIQBRIQ AG).

Neue Investmentplattform

Im Rahmen des Events lancierte TRIQBRIQ zudem eine neue Investmentplattform, über die eine direkte Beteiligung an der TRIQBRIQ AG niedrigschwellig möglich wird. Die Plattform richtet sich an Investorinnen und Investoren mit Interesse an nachhaltiger Bauwirtschaft und internationalem Wachstumspotenzial.

Stimmen von Politik, Partnern und aus dem Unternehmen

Keynote Boris Palmer

 

„Wir brauchen mehr bezahlbaren Wohnraum im Land – das ist in Tübingen kein Geheimnis. Dafür müssen wir schneller, einfacher und ressourcenschonender bauen. Innovative Unternehmen wie TRIQBRIQ zeigen, welches Potenzial im modernen Holzbau geweckt werden kann. Mit solchen modularen Systemen kann man vor allem schneller bauen. Jetzt kommt es darauf an, dass gute Ideen aus dem Land am Markt erfolgreich sind. Die neue TRIQBRIQ Produktionsanlage zeigt, dass dieses Start-up aus der Protoypen-Phase endgültig heraus ist.“

Theresa Schopper, Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg

„Wir bauen üblicherweise hochindustrielle Anlagen für die Automobilbranche. Jetzt haben wir eine vollautomatisierte Anlage für das Holzbau-Start-up TRIQBRIQ entwickelt. Der Launch der Anlage war ein voller Erfolg und wir bekommen bereits Bestellungen aus dem Ausland. Das ist Innovation aus „THE LÄND“ in seiner Bestform!“

Alexander Ziegler, Geschäftsführer VKE GmbH

„Die Inbetriebnahme unserer neuen Produktion ist der technologische Beweis, dass wir für die internationale Skalierung bereit sind. Wir haben diesen Tag mit über 300 Gästen aus Politik und Wirtschaft gefeiert und das macht uns mächtig stolz. Dass wir auch internationale Partner zu Gast hatten, mit denen wir bereits konkrete Vereinbarungen getroffen haben, ist dabei ein echtes Highlight.“

Maximilian Wörner, Vorstand TRIQBRIQ AG

Fotohinweis

Fotos: © TRIQBRIQ AG, Abdruck honorarfrei bei Berichterstattung über TRIQBRIQ.

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