Wenn wir weiter so bauen, leben und konsumieren wie bisher, werden bis 2030 viele lebenswichtige Ressourcen nicht mehr ausreichend vorhanden sein. Klar ist: Wir müssen unsere bisherige Lebensweise ändern, doch wieso tut sich kaum etwas?
„Eine innovative Idee, die die Vorteile von Robotik und Holzbau miteinander verknüpft“, so Udo Cordts-Sanzenbacher, Managing Director der BNP Paribas Real Estate, in einem Online-Artikel über das Massivholz-Bausystem TRIQBRIQ.
Seit Ende letzter Woche ist es offiziell – das Holzbau-System TRIQBRIQ des Stuttgarter Unternehmens TRIQ ist Teil des Netzes der Internationalen Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart. Bei TRIQBRIQ handelt es sich um ein patentiertes Massivholz-Bausystem, das sich ohne Leim und künstliche Verbindungsmittel zusammensetzen lässt. Die standardisierten Holzbausteine aus preisgünstigem Schwach- und Schadholz lassen sich sortenrein zurückbauen und wiederverwenden. Damit greifen sie zentrale Kriterien im Rohbau auf: CO₂-Speicherung im Holz, Wiederverwendung und Raumklima. Eine schnelle Planung und die einfache Montage machen das Holzsystem kosteneffizient und schnell realisierbar. Der erste Prototyp von TRIQBRIQ steht bereits und drei konkrete Bauprojekte sind in Planung. Insbesondere in Bezug auf das Erreichen der Klimaziele im Bausektor und den Lebenszyklus von Gebäuden entspricht das Bausystem TRIQBRIQ den Zielen der IBA’27. Über das IBA’27-Netz Mehr zum IBA’27-Netz
„Stadt der Baum-Häuser“:Berlin plant das größte Holzbauquartier der Welt – TRIQBRIQ ist als potentieller Baustoff im Gespräch. Die Stadt der Zukunft entsteht mitten in Berlin auf dem Gelände des alten Flughafens Berlin-Tegel. Auf 500 Hektar sind – neben einem Forschungs- und Industriepark und einem großen Landschaftsraum – über 5000 Wohnungen geplant, alle nachhaltig, innovativ und sozial. Das Besondere an dem Projekt ist laut dem Geschäftsführer der Tegel Projekt GmbH, Prof. Dr. Philipp Bouteiller, dass es „auf Holz und auf die Kreislaufwirtschaft setzt.“ Das heißt im Klartext: Das Holz wird so verbaut, dass es nach dem Rückbau wiederverwendet werden kann. So entstehen Materialkreisläufe, in denen Bauteile mehrfach genutzt und Baumaterialien eingespart werden können. Um das Potential verschiedenster Holzbaumethoden im geplanten Schuhmacher Quartier voll auszuschöpfen, hat die Tegel Projekt GmbH die Idee einer „Bauhütte 4.0“ entwickelt, in der gleich neben dem geplanten Holzbau-Quartier geforscht, ausprobiert und vorgefertigt wird. Ziel ist es – der Grundidee der Bauhaus-Bewegung folgend – kluge, erfahrene und kreative Köpfe unter einem Dach zusammenzubringen, um Holzbau auf industrielles Niveau zu skalieren und ihn bereits ab dem 2. Bauabschnitt 20 bis 25 Prozent kostengünstiger als konventionelles Bauen zu machen. Das Projekt werde als „Katalysator zum Weiterdenken in der Zukunft“ fungieren, so Raoul Bunschoten, Professor für Stadtplanung an der TU Berlin. © Tegel Projekt GmbH, rendertaxi © Tegel Projekt GmbH, rendertaxi © Tegel Projekt GmbH, Macina Die zukunftsorientierten Entwicklungen auf dem ehemaligen Flughafengelände erfreuen sich dementsprechend großer Aufmerksamkeit. So hätten, laut Angaben der Tegel Projekt GmbH, bereits mehr als hundert Holzbauhersteller Interesse an der Mitarbeit für das Quartier bekundet. Eines dieser Unternehmen ist TRIQBRIQ. TRIQBRIQ bietet die besten Voraussetzungen Unser Holzbau-System TRIQBRIQ könnte helfen, die hochgesteckten Ziele des Schumacher Quartiers in die Tat umzusetzen. Daher überrascht es wenig, dass uns die Berliner Zeitung in ihrem Bericht als prominentes Beispiel für zukunftsweisende Holzbau-Systeme herausstellt. Wir ermöglichen es, Schad- und Schwachholz, das sonst oft kaum genutzt wird, im groß angelegten Geschossrohbau zu verwenden. © Tegel Projekt GmbH, rendertaxi Die TRIQBRIQ-Produktionsmaschine, die wir eigens entwickelt haben, ermöglicht es darüber hinaus nahtlos an die lokale Forstindustrie anzuknüpfen und wäre in der Lage, eine regionale Materialversorgung mit kurzen Transportwegen für die Baustelle in Tegel zu gewährleisten. Über den bisherigen Austausch mit den Verantwortlichen der Tegel Projekt GmbH freuen wir uns daher sehr und hoffen, dass wir mit unserem TRIQBRIQ das nachhaltige Bauen in Tegel bald aktiv mitgestalten können. Hier Artikel lesen!
Fachredaktionen des Gebäude Energieberater und der Glaswelt organisieren digitales Fachforum: Vorstellung des Pilot-Wohngebäudes der TRIQ GmbH Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer hält Keynote Speech Beim digitalen Fachforum „Gebäudehülle im Fokus“ am 09.03.2021 können Sie sich kompakt an einem Tag von prominenten Fachleuten über die wichtigen Entwicklungen beim nachhaltigen Bauen informieren. Organisiert und durchgeführt wird die Veranstaltung von den Fachredaktionen des Gebäude Energieberater und der Glaswelt. Mit dabei ist auch die TRIQ GmbH mit ihrem Pilot-Wohnbauprojekt in Stuttgart-Feuerbach. Aus fünf wähl‘ zwei Teil des Programms ist die Vorstellung von zwei Projekten mit spannender Gebäudehülle durch Claudia Siegele, Redakteurin des GEB. Fünf sehr unterschiedliche Gebäude standen hierfür zur Auswahl. Das TRIQ-Pilotprojekt konnte sich in der Wahl neben verschiedenen Sanierungs- und Neubauprojekten auch gegen das prominente Humboldt Forum in Berlin durchsetzen. Gemeinsam mit dem energieautarken Mehrfamilienhaus der Lübbener Wohnungsbaugesellschaft steht das Objekt mit seinem TRIQBRIQ-Holzbausystem im Fokus der Präsentation. Wir laden Sie herzlich zu dieser spannenden Veranstaltung ein und weisen an dieser Stelle gerne darauf hin, dass die Vorstellung der TRIQ GmbH ca. gegen 17.50 Uhr zu erwarten ist. Zur Präsentation
Die Vision der TRIQ GmbH vereint ressourcenschonendes Bauen mit zukunftsorientierten Wohnkonzepten. Das Pilotprojekt in Stuttgart-Feuerbach soll genau dies unter einem Dach realisieren. Auf einem knapp 700 qm großen Grundstück soll ein Mehrfamilienhaus aus Massivholz entstehen, dessen Konzept auch Energie, Wasser, Mobilität und Versorgung einbezieht. Rückbaubare Gebäude mit TRIQBRIQ Geplant ist, beim Bau rückbaubare Materialien einzusetzen und auf Beton und Zement zu verzichten. Stattdessen setzt das Pilotprojekt beim Rohbau auf das eigens entwickelte und patentierte Holzbausystem TRIQBRIQ. Für die TRIQBRIQs wird regionales Schad- und Sturmholz verwendet, wodurch lange Transportwege vermieden werden. Wir wollen ein Wohngebäude realisieren, bei dem wir alle Baustoffe auf ihre Kreislauffähigkeit und CO2-Bilanz prüfen und komplett auf Zement und Beton verzichten. Stattdessen setzen wir auf TRIQBRIQs als Alternative aus Massivholz.Max Wörner – Geschäftsführer TRIQ GmbH Für die Energieversorgung sind Photovoltaik und Wasserstofftechnologie vorgesehen. Zusätzlich plant TRIQ einen eigenen Wasserkreislauf: Regenwasser soll aufgefangen und in einer Filteranlage zu Brauchwasser aufbereitet werden. Jeder Haushalt soll sein eigenes Trinkwasser mit Hilfe einer Umkehrosmoseanlage gewinnen. Das verbrauchte Grauwasser soll anschließend erneut zu Brauchwasser aufbereitet werden. Geplantes TRIQ-Pilotprojekt in Stuttgart Holzbaustein TRIQBRIQ Wohnkonzepte sollen die Bewohner im Alltag unterstützen. Bei TRIQ wird Gemeinschaft großgeschrieben: Es werden diverse Sharing-Angebote, wie die gemeinsame Nutzung von E-Autos und E-Bikes, bereitgestellt. TRIQ bietet auch einen Gemeinschaftsgarten. Es werden mithilfe der Unterstützung von regionalen Gärtnern eigene Lebensmittel hergestellt. Zusätzlich wird es Hausbelieferungen mit regionalen und gesunden Produkten geben, wodurch die lokalen Landwirte unterstützt werden. Mehr über das TRIQ-Projekt
Vorstellung des TRIQBRIQ Massivholzbau-Systems und Austausch über baupolitische Rahmenbedingungen. Vergangenen Dienstag war die TRIQ GmbH digital zu Gast im Deutschen Bundestag. Auf Einladung der Arbeitsgruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung (PBnE), stellten der Geschäftsführer, Max Wörner, und der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit, Lewin Fricke, ihr Wohnbaukonzept auf Basis von Massivholz vor. Das Kernelement des Konzepts ist das eigens entwickelte Holzbau-System „TRIQBRIQ“. Mit dem patentierten System macht es die TRIQ GmbH möglich, Schad- und Sturmholz flächendeckend als Baustoff zu verwenden. TRIQ macht sich im Bundestag für nachhaltiges Bauen stark Im Anschluss folgte eine Diskussionsrunde zu den regulatorischen Rahmenbedingungen, die nachhaltiges Bauen aktuell noch erschweren oder verlangsamen. Von Seiten der TRIQ GmbH wurde hier speziell der Standpunkt vertreten, dass das kürzlich in Kraft getretene Gebäudeenergiegesetz (GEG) insbesondere hinsichtlich der Lebenszyklusanalysen von Gebäuden anzupassen sei. Die in der Herstellung von Baustoffen und Gebäuden verbrauchte Energie und die ausgestoßenen Emissionen (Graue Energie/Graue Emissionen) müssten in der Gesetzgebung berücksichtigt werden. Es sei vor allem nicht nachzuvollziehen, warum Beton und Zement politisch noch immer als harmlose Baustoffe gelten. Schließlich sorge allein die Herstellung von Zement für ca. 6-8 % der weltweiten CO2-Emissionen, merkte Lewin Fricke an. Im Vergleich dazu sei es mit dem Holzbau-System „TRIQBRIQ“ sogar möglich, CO2 im Rohbau zu binden, fügte Wörner hinzu. Von Seiten der Parlamentarier wurde angemerkt, dass das GEG die Herstellungsphase von Gebäuden genauer in den Blick nehmen müsse. Kai Whittaker MdB, Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im PBnE, moderierte die digitale Sitzung und schlug abschließend vor, die herausgearbeiteten Punkte ebenfalls in die kommunale Ebene zu tragen, um auch dort den Nachhaltigkeitsgedanken im Bausektor, beispielsweise in Form von Pilotprojekten, weiter voranzutreiben. Über die TRIQ GmbH Die TRIQ GmbH steht für kreislauffähiges Bauen und Wohnen mit Holz. Es ist das Ziel des Unternehmens, Ökologie, Ökonomie und Soziokultur buchstäblich unter einem Dach zu vereinen. Daher setzt die TRIQ GmbH beim Bau ihrer Gebäude auf rückbaubare Materialien und verzichtet auf Beton und Zement. Kernelement dieser Bauweise ist das eigens entwickelte und patentierte Holzbau-System „TRIQBRIQ“. Dieses System macht es möglich, Schad- und Sturmholz flächendeckend als Baustoff zu verwenden. Ergänzend plant die TRIQ GmbH eine Energieversorgung mit Photovoltaik und Wasserstofftechnologie. Im Anschluss an den Bauprozess etabliert die TRIQ GmbH Wohnkonzepte, die mittels Kreislaufwirtschaft und digitalem Monitoring die Bewohner im Alltag unterstützen. Mehr über die TRIQ GmbH