Vonovia Innovationspreis für TRIQBRIQ

Wir haben den Vonovia Innovationspreis gewonnen und werden gemeinsam mit Deutschlands größtem Wohnungsunternehmen eine Kita bauen. TRIQBRIQ setzt sich im Pitchprozess durch Um besonders innovative Konzepte und Vorhaben für mehr Klimaschutz im Bausektor zu fördern, zeichnet Vonovia nachhaltige Produkte mit einem Innovationspreis aus. Gemeinsam mit Saint-Gobain Weber und istraw haben wir uns in einem mehrstufigen Pitchprozess gegen eine Vielzahl von Unternehmen durchgesetzt. Dementsprechend wurden wir am 23. November 2022 auf der Vonovia Fachkonferenz »Perspektiven zur Zukunft des Bauens«, in Anwesenheit der Bundesbauministerin Klara Geywitz, mit dem Vonovia Innovationspreis prämiert. Sacha Beyer, Max Wörner und Lewin Fricke © Alexander Mertsch für Vonovia Bau der Kita ist ein innovatives Kooperationsprojekt Teil des Innovationspreises ist ein konkretes Bauprojekt. Gemeinsam mit Vonovia, BUWOG und den anderen Pitch-Gewinnern werden wir eine Kita im Vonovia Innovationsquartier in Bochum-Weitmar bauen. Die geplante Kita hat eine Bruttogeschossfläche von über 1100 Quadratmetern und bietet Platz für ca. 100 Kinder. Das innovative Kooperationsprojekt wird konsequent nachhaltig und wohngesund geplant und umgesetzt. Die Beteiligten Unternehmen haben die Planungsarbeiten bereits begonnen. Die Kita soll Ende 2025 in Betrieb gehen. Vonovia Vorstand freut sich auf die Zusammenarbeit Überreicht wurde uns der Preis von Vonovia Vorstand Daniel Riedl, der die kommende Zusammenarbeit mit TRIQBRIQ und den weiteren Gewinnerunternehmen wie folgt kommentierte: »Wir freuen uns, gemeinsam mit den Gewinnern Innovationen und die Erforschung energiesparender Technologien im Bausektor in einem ersten Pilotprojekt umzusetzen. Durch den gemeinsamen Einsatz von Knowhow, Erfahrungen und Innovationskraft haben wir einen starken Hebel für unseren Einsatz für mehr Klimaschutz im Bausektor.« Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten und sind dankbar, dass wir gemeinsam eine nachhaltige, gesunde und zukunftsweisende Kita für über 100 Kinder bauen dürfen. Für uns ist das ein absolutes Herzensprojekt! © Alexander Mertsch für Vonovia

Nbau berichtet über unser Massivholzbausystem

Oft werden wir gefragt, ob Massivholzbau heute überhaupt noch vertretbar ist, wo doch Holz überall so schwer zu bekommen ist. Im aktuellen Artikel von nbau. Nachhaltig Bauen ist nachzulesen, inwieweit unser TRIQBRIQ-System das Spannungsverhältnis von Massivholzbau und Ressourcenschonung ökologisch und ökonomisch sinnvoll auflöst. Viel Spaß beim Lesen! Hier geht’s zum Artikel

#togetherwechange – wir sind dabei auf dem Greentech Festival 2022!

Unter dem Motto #togetherwechange empfängt das Greentech Festival 2022 in Berlin auch dieses Jahr wieder Besucher, Pioniere und Changemaker aus der ganzen Welt. Vom 22. bis 24. Juni 2022 treffen Unternehmen, Organisationen, hochkarätige Redner und Top-Aussteller auf dem ehemaligen Flughafengelände Berlin TXL aufeinander, um in einem inspirierenden Umfeld Ideen und Innovationen auszutauschen, die unsere Welt hin zu einer nachhaltigen Zukunft verändern. »Together we change the cities we live in« Wir freuen uns, dieses Jahr mit unserem nachhaltigen Holzbausystem TRIQBRIQ auf der Smart City Plaza ebenfalls Teil des Festivals zu sein. Organisiert wird die Plattform von unseren Partnern Urban Beta und Drees & Sommer, die dort innovative Technologien aus dem Bauwesen mit modernsten Mobilitätslösungen verbinden möchten. Um unser TRIQBRIQ-System auf dem von Sven Krüger, Nico Rosberg und Marco Voigt gegründeten Festival besonders anschaulich zu präsentieren, ist die Bühne der Smart City Plaza vollständig aus unseren Holzbausteinen gebaut. Das Fundament des kreislauffähigen TRIQBRIQ-Objekts stellen dabei unsere Partner Polycare. Unser Mann für Kommunikation und Presse, Lewin Fricke, ist die gesamte Festivalzeit als Speaker und Ansprechpartner für alle Fragen zum TRIQBRIQ-System vor Ort. Wir laden Sie herzlich ein, an dem breitgefächerten Festivalprogramm teilzunehmen und freuen uns über Ihren Besuch der Smart City Plaza, um Ihnen unser nachhaltiges Rohbausystem TRIQBRIQ näher vorzustellen. #togetherwechange Mehr zu Smart City Plaza Hier finden Sie uns!

Wir haben den #ReBAU Preis gewonnen!

Im Rahmen der gleichnamigen Messe sucht ReBAU nach Innovationen in der Baubranche, die eine Ressourcenwende im Bauwesen unterstützen. Der Fokus der Messe liegt dabei auf der praktischen Anwendung von ressourcenschonenden Baumaterialien. Sie inspiriert dazu, durch den Einsatz innovativer Bauprodukte und Konstruktionsmethoden die Zukunft des Bauens im Sinne einer ökologisch nachhaltigen Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) zu verändern. TRIQBRIQ erhält 1. Preis für innovativstes Produkt Im diesem Rahmen wurde TRIQBRIQ nach einer Vorauswahl der ReBAU Jury vom Publikum „als besonders herausragende Innovation der Baubranche“ mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Herzstück des Events war eine Ausstellung zur zirkulären und ressourceneffizienten Wertschöpfung von Bauprodukten und -systemen. Hier konnten sich die weit über 100 Gäste vor Ort ein Bild von aktuellen Materialinnovationen der Hersteller machen. Gemeinsam mit einer ähnlichen Anzahl an digital zugeschalteten Gästen wurde dann abgestimmt, welches Unternehmen die vielversprechendste Lösung für eine ressourcenschonende und zirkuläre Bauwende anbietet. Wir freuen uns unglaublich über unseren 1. Platz und gratulieren natürlich auch unseren Mitstreitern Urban Beta und DERIX-Gruppe zu einem sehr starken 2. und 3. Platz. Ein wundervoller Tag für den nachhaltigen Holzbau! Vielen Dank auch an das starke Team der ReBAU Messe, für die spitzen Organisation und ein rundum gelungenes Event. Hier zur Aufzeichnung der ReBau Messe!

Holz-Talk im Holzbau

Anfang des Monats traf sich unser Leiter der Öffentlichkeitsarbeit, Lewin Fricke, mit dem Obmann im Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Kassem Taher Saleh. Im neuen, aus Holz gebauten Bundestagsgebäude Luisenblock West, unterhielten sich die beiden über die anstehende Bauwende. Außerdem besprachen sie, welche Rolle der Rohbau auf Basis von Kalamitätsholz dabei spielen kann. Ein Profi aus der Praxis Kassem Taher Saleh ist Dipl.-Bauingenieur und arbeitete vor seiner Zeit als Parlamentarier als Bauleiter für ein Dresdener Bauunternehmen. Als Profi aus der Praxis kennt er die Probleme des Bausektors nur allzu gut. Im Deutschen Bundestag setzt er sich daher für eine ökologische und sozialverträgliche Wohnungs- und Baupolitik ein. Mit Blick auf den hohen Ressourcenverbrauch und die damit einhergehenden CO2-Emissionen der deutschen Baubranche, gibt der Obmann im Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen der Grünen an, dass die Bauwende ohne eine Baustoffwende nicht zu meistern sei. Laut ihm sollten Bauwerke als langlebige Güter betrachtet und daher auch rückbaubar geplant werden. Wichtig sei dabei ebenfalls eine verpflichtende Lebenszyklusbetrachtung und der ökologische und regionale Bezug von Baustoffen. TRIQBRIQ ist wichtiger Teil der Baustoffwende Die politische Arbeit von Kassem Taher Saleh begrüßen wir ausdrücklich. Gerade die oft von ihm angesprochene Baustoffwende ist überaus wichtig. Der Deutsche Bausektor verursacht über 60% des Müllaufkommens und ca. 35% des Energieverbrauchs der Bundesrepublik. Vor diesem Hintergrund lag der Fokus des Gesprächstermins hauptsächlich darauf, wie unser innovatives TRIQBRIQ-System diese Probleme auflösen kann. Dabei standen vor allem technische Fragen im Mittelpunkt. Lewin Fricke erklärte unser Kreislaufprinzip, unsere patentierte Bauweise und den dadurch ermöglichten Bezug von Kalamitäts- und Industrieholz als Rohstoff für unser Bausystem TRIQBRIQ. Dieses kann herkömmliche Bauweisen wie Ziegel, Beton und Kalksandstein nachhaltig substituieren und ist somit ein wichtiger Teil der zwingend erforderlichen Baustoffwende. Einfacher Wandaufbau als Lösung für Fachkräftemangel Es wurde auch intensiv über die konkrete Bauweise unseres neuartigen Holzbau-Systems gesprochen. Der Bauingenieur Taher Saleh interessierte sich hierbei insbesondere für den genauen Wandaufbau des Systems. Lewin Fricke merkte an, dass dabei vor allem ein diffusionsoffener Ansatz gewählt werden sollte. Angesprochen wurde ebenfalls, dass die einfache Aufbauweise von TRIQBRIQ dazu beiträgt, den Fachkräftemangel im Bausektor anzugehen. »Mit unserem System können nicht nur gelernte Maurer, sondern beispielsweise auch Messebauer, Hilfsarbeiter oder sogar Laien spielend leicht umgehen«, so Lewin Fricke im Gespräch. Städte und Dörfer müssen CO2-Senken werden Kassem Taher Saleh und Lewin Fricke waren sich darüber hinaus einig, dass unsere gebaute Umwelt in Zukunft eine gigantische CO2-Senke werden muss. Lewin Fricke merkte an, dass unser TRIQBRIQ-System über 200 kg CO2 pro Quadratmeter Wandfläche in Gebäuden einlagert. Das begrüßte Taher Saleh und erklärte gegen Ende des Treffens, dass die kommende Förderpolitik der Ampel-Koalition insbesondere die CO2-Bilanz von Baustoffen und damit auch von Gebäuden vermehrt in den Blick nehmen werde. Das finden wir von TRIQBRIQ natürlich klasse! Wir sind uns außerdem sicher, dass Kassem Taher Saleh auch in Zukunft die richtigen baupolitischen Akzente im Bundestag setzen wird und möchten uns an dieser Stelle nochmals herzlich bei ihm für das konstruktive Gespräch bedanken.

3. CEWI Workshop mit Leitlinie #FINALISE

Mit dieser Leitlinie im Blick, trafen sich vergangenen Mittwoch und Donnerstag erneut Vertreterinnen und Vertreter des Automobil- und Gebäudesektors in Berlin. Ziel des dritten und damit letzten CEWI Workshops war es, die »Circular Economy«-Projekte der jeweiligen Arbeitsgruppen zu finalisieren und damit für deren Präsentation im Juli vorzubereiten. Die TRIQBRIQ AG war erneut vertreten durch Lewin Fricke, der sich seit dem ersten Treffen der CEWI Projektgemeinschaft in der AG Politikdialog einbringt. Anpassung der Flughöhe Den ersten Tag verbrachte die AG damit, die bis dahin ausgearbeiteten Einzelpositionen der Unternehmen auf deren inhaltliche Flughöhe zu überprüfen. Gemeinsam einigten sich die Anwesenden darauf, die Anzahl der Positionen deutlich zu reduzieren und die verbleibenden Argumente, die an die Politik kommuniziert werden sollen, allgemeiner zu formulieren. »Anders ist, bei der Breite an teilnehmenden Unternehmen, ein gemeinsames inhaltliches Muster nicht zu verwirklichen«, so ein Mitglied der AG. Ein »unaufgeregter Politikdialog« Am zweiten Tag erarbeitete die AG Politikdialog ein Format, in dem die finalisierten Positionen in einem »unaufgeregten Politikdialog« mit der Politik besprochen werden sollen. So ist geplant, dass von Seiten des CEWI Teams ein Papier ausformuliert wird, welches die Positionen der AG-Teilnehmenden vorab widerspiegelt. Darauf aufbauend wollen die Branchenvertreterinnen und -vertreter in einem ministeriums-übergreifenden Fachgespräch mit Referatsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern in den Austausch kommen. Ziel ist es, anhand von Praxisbeispielen aufzuzeigen, wo Circular Economy in der Baubranche durch Regulatorik erschwert wird und gleichzeitig nachzuhorchen, welche Änderungen die Politikerinnen und Politiker in diesen Bereichen in der Zukunft planen. »Pain Points« aus der Praxis besprechen Inhaltlich haben die Teilnehmenden die fünf Themenblöcke »Neubau«, »Bestand«, »Materialien«, »Stoffkreisläufe« und »Digitalisierung« herausgearbeitet. Auf diese kommt es aktuell besonders an, um Circular Economy in der Baubranche voranzutreiben. Zu allen Bereichen haben sie »Pain Points« ausformuliert, die anhand von Praxisbeispielen mit der Politik besprochen werden sollen. Lewin Fricke betonte beispielsweise die Wichtigkeit von staatlichen Förderungen (Bridge Fundings), um langwierige Genehmigungsphasen von kreislauffähigen Materialinnovationen finanziell zu überbrücken. Gerade für Start-ups wäre das eine enorme Hilfe, um Circular Economy im Gebäudesektor auszubauen. Wir suchen nicht die große Bühne Für Ende Juni ist das #COMMUNICATE Event der CEWI Projektgemeinschaft geplant. Hier werden die einzelnen Projekte der AGs auf großer Bühne gepitcht und können dann im Anschluss an den jeweiligen Projektständen weiter besprochen werden. Hierbei sollen weitere Partner gewonnen werden, die für die Projekte hilfreich sein können. Vor dem Hintergrund der ausgereiften Projektplanung des Politikdialog-Events und des bewusst gewählten ruhigen Charakters des Gesprächsformats, plant die Politikdialog AG für ihr Projekt hingegen dort keinen Pitch. »Wir freuen uns auf den Austausch im Rahmen der Ausstellung der einzelnen Projekte und werden hier auch gerne vertreten sein – sehen aber keinen Mehrwert für einen eigenen Pitch auf großer Bühne.«, so Lewin Fricke im Rahmen der finalen Projektvorstellung am Ende des zweiten Workshop-Tages. Wertvoller Austausch parallel zur inhaltlichen Arbeit Neben der inhaltlichen Ebene kamen auch die zwischenmenschlichen Begegnungen nicht zu kurz. »Ganz besonders freut mich, dass ich so viele Kolleginnen und Kollegen aus anderen Start-ups getroffen habe. Es ist wichtig, dass uns jungen Unternehmen im Rahmen solcher Events ermöglicht wird, unsere Innovationen zu präsentieren und mit etablierten Branchenvertreterinnen und -vertretern zu besprechen.«, sagte Lewin Fricke. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Beteiligten bedanken, die die bisherigen drei Workshops zu so wertvollen Events für Circular Economy gemacht haben – allen voran den Organisatoren: WWF Deutschland; der Stiftung KlimaWirtschaft und dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie, sowie dem Bundesministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, welches das gesamte Projekt finanziert.